Unsere „Edelsteinreise“ in den Europapark Rust

 

An eine mehrtägige Reise in einen Vergnügungspark hatten wir eigentlich noch nie gedacht, doch dann gab es da diesen Malwettbewerb von Deine Edelsteinreise. Und was liegt näher, als Lulu in den Lostopf eines Malwettbewerbes zu werfen? 😉 Den kleinen Bruder und seine Ausmalkünste haben wir gleich noch hinterhergeworfen. Ja, und der kleine Bruder war es letztendlich, der uns die Gewinnerreise in den Europapark Rust beschert hat! 🙂

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Der Gewinn waren 3 Tage im Hotel Alcazar inkl. Frühstück und eine vollgeladene Emotions-Card. Mutti hat sich dann natürlich direkt an die Planung gemacht. Leider war das Hotel Alcazar für diese Saison schon ziemlich ausgebucht, aber das „El Andaluz“ hatte in den Pfingstferien noch ein Plätzchen für uns frei.

Nach langem Warten war es dann endlich soweit. Pfingstferieeeeeeeen!!! Letzten Montag sollte es losgehen. Am Samstag kam uns dann spontan die Idee schon am Sonntag zu starten und die Strecke einfach zu teilen. Der kleine Bruder findet lange Autofahrten nämlich ganz schön doof. Dank Trivago war schnell ein Hotel in der Nähe von Stuttgart gefunden.

Wir haben gesucht:

  • ein Familienzimmer
  • nen kuscheligen und familiären Ort drumherum
  • einen fairen Preis

All das fanden wir im und um’s H+ Hotel Herrenberg herum.

Unser Familienzimmer war eine zweistöckige Suite, der traumhaft schöne und familiäre Ort war Herrenberg und preislich konnte man bei 2 Erwachsenen, einem Kind und einem Kleinkind nicht meckern.

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Deutschland hat so viele schöne Ecken, die es zu entdecken gibt. Wild ins blaue zu buchen, ist also gar keine so schlechte Idee.

Am Montag ging es nach der Frühstücksstärkung dann direkt in den Europapark. Schon beim Befahren der Einfahrt blieben uns die Schnuten offenstehen und die Spucke weg. Dunkle Wolken hingen über den Europapark Hotels, aber auch die sollten bald verschwinden und taten dem wahnsinnigen Anblick keinen Abbruch.

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Als wir die Empfangshalle des „El Andaluz“ betraten, hatte ich direkt Glückspippi in den Augen. Es fühlte sich an, als wären wir im Süden angekommen.

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Da das Zimmer erst ab halb 4 bezugsfertig war, ging es direkt in den Europapark. Ohne Mittagsschlaf für den kleinen Bruder… Ihm ist natürlich im Traum nicht eingefallen, mal kurz im Buggy die Augen zuzumachen. Viel zu aufregend waren all die Eindrücke.

Mittags ging’s zur Stärkung erstmal ins „Don Quijote“. Nach ein paar leckeren Tapas wollte Lulu dann endlich eine der vielen Fahrgeschäfte austesten. Aber natürlich ganz vorsichtig rantasten… Am dritten Tag hatte sie dann jegliche Angst verloren und nicht mal mehr Scheu vor der Loopingbahn. Gut, dass sich der Papa überall reinsetzt. Ich war zuständig für Karussell, kleine Tuckelbahnen und die Tiroler Wildwasserbahn (geht nur kurz in den Magen und ist sehr erfrischend). Im Matterhornblitz bin ich auch einmal gelandet. Lulu und der Papa hatten sie vorher ausgetestet und mir versprochen, dass die gaaaaarnicht schlimm ist. Pfffzzzzpfff… am ganzen Körper hab ich gezittert, als ich aus dem Höllenteil wieder ausgestiegen bin. Aber gut, ich bin da auch kein Maßstab. In Lulus Alter bin ich ja auch noch problemlos mit der Loopingbahn gefahren. Mittlerweile bin ich allerdings ein ziemlicher Schisshase.

Aber zurück zu unserem ersten Tag. Als es endlich halb 4 war, konnten wir unser superchices Zimmer beziehen.

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Während der kleine Bruder eine Powernappingpause einlegen durfte (wir waren dann mal nicht so…), erkundeten Lulu und ich die Hotelanlage und fanden ziemlich schnell die dazugehörige Poolanlage. Ganz klar, dass für Lulu am Abend noch ein Besuch im Pool auf dem Plan stand.

Wir möchten Euch aber jetzt nicht weiter mit all den Details von jedem einzelnen Tag langweilen, deshalb hier und jetzt eine Übersicht über unsere Highlights:

  • 9jährige, die über 1,30m sind, dürfen fast alles fahren und haben dabei den Spaß ihres Lebens!
  • auch für 2jährige gibt es jede Menge zu sehen und zu erleben – Bimmelbahnen, die E.P.-Express Bahn (damit hätte der kleine Bruder stundenlang durch den Park fahren können und von oben auf die Leute und Attraktionen glotzen), Traumzeit-Dome (hervorragend zum Ausruhen, Entspannen und Träumen, wenn die Beine vom vielen Laufen mal schwer werden), der liebevoll gestaltete Märchenwald, Arthur – Im Königreich der Minimoys (während die Großen mit der Achterbahn fahren, können die ganz Kleinen im zuckersüßen Spielbereich tollen; hier taucht man in eine traumhaft schöne Fantasiewelt ein), tolle Shows auf den Bühnen und in kleinen Theatern………….. und soooo vieles mehr

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  • überall wird man von wunderschöner Musik begleitet
  • zum Frühstück wird man von den Europaparkmaskottchen begrüßt (wir hätten Euch gern ein Foto gezeigt, aber der kleine Bruder hatte alles andere als Interesse daran, den Maskottchen „hallo“ zu sagen… ich spüre seine kleinen Babykrallen immer noch in meinen Armen)
  • Hipp Babyservice – Nachdem wir dachten, wir hätten den heiligen Schnuller vom kleinen Bruder verloren, rannten wir panisch zu Hipp, um nach einem Schnuller zu fragen. Diesen gab’s dann nigelnagelneu und kostenlos in die Hand gedrückt. Der heilige Schnuller tauchte später allerdings unterm Popöchen vom kleinen Bruder wieder auf und der neu erworbene Schnuller wurde versehentlich im Wasser des Poseidons versenkt. Es war eine kurze, aber intensive Schnullerliebe. Wenn man ganz nah am Wasser steht, sollte man nicht mit Schnuller in der Schnute quatschen.
  • Fundbüro – Nicht nur der Schnuller ging uns verloren, sondern auch die Lieblingsmütze vom kleinen Bruder. Auf eine Mail ans Fundbüro bekamen wir umgehend eine ganz liebe Mail. Allerdings ohne gute Nachrichten… Hat wohl auch wem anders gefallen…
  • es gibt an jeder Ecke Snacks, aber in den chicen Restaurants kann man besonders gut speisen (sehr kostspielig, aber dank der vollgeladenen Emotionscard haben wir uns jeden Tag einen Besuch gegönnt)

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  • ich vermute, es waren sehr viele Menschen im Park, aber es verteilt sich alles sehr gut und mehr als 25 Minuten mussten wir bei keiner Attraktion anstehen
  • die Abende im „El Andaluz“ haben sich angefühlt wie laue Sommernächte in Spanien (Dank Babysitterin Lulu durften Mama und Papa auch noch genüsslich einen Cocktail schlürfen und die Abende gemütlich ausklingen lassen)

 

Wir können einen Urlaub im Europa-Park Rust nur empfehlen und senden noch einmal ein riesiges Dankeschön an „Deine Edelsteinreise“ !

Diese Reise war etwas ganz besonderes und hat uns alle sehr überrascht. Action, gutes Essen, Entspannung, viel frische Luft, tolle Shows und Urlaub wie im Süden… was will man mehr…

Europa-Park, irgendwann sehen wir uns wieder !!!

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